Zivildienst und Freiwilligendienste
11. Dezember 2025FSJ-Trägerkonferenz 2025 – „Junge Ideen, nachhaltige Wirkung: FSJ und Innovation“
16. Dezember 2025Der vom Bundestag beschlossene Bundeshaushalt 2026 bringt deutliche Erhöhungen für die Freiwilligendienste mit sich. Gegenüber dem Jahr 2025 stehen 2026 insgesamt 75 Millionen Euro mehr zur Verfügung. Ab 2027 ist eine weitere Steigerung angekündigt worden. Die Entscheidung des Bundestages bedeutet Rückenwind für die Freiwilligendienste, die gerade im Zuge der Modernisierung des Wehrdienstes als eigenständige Säule eines resilienten Deutschlands eine Würdigung erfahren. Die zusätzlichen Mittel werden langfristig zur Stärkung des Freiwilligen Sozialen Jahres beitragen. Diese Entscheidungen sind auch Ergebnis des unermüdlichen Einsatzes unserer Träger, der Freiwilligendienstleistenden und Einsatzstellen sowie der Verbände und der organisierten Zivilgesellschaft insgesamt. Der BAK FSJ dankt außerdem allen Mitgliedern des Bundestages, die sich im Parlament und den Auschüssen für die Freiwilligendienste stark machen.
Politischer Wunsch ist es, mit den zusätzlichen Mitteln die bestehenden Freiwilligendienste auszubauen und das Taschengeld zu erhöhen. Aus Sicht des BAK FSJ ist dafür eine Anpassung der Förderrichtlinie notwendig. Aufgrund der inflationsbedingt gestiegenen Kosten der letzten Jahre bedarf es einer deutlichen Erhöhung des maximal möglichen monatlichen Festbetrages. Auch die Förderfähigkeit des Bewerbungs- und Vermittlungsverfahrens sowie der Alumniarbeit und des Mobilitätszuschlags sind zentral.
Der Bundestag unterstrich die Bedeutung der Freiwilligendienste zudem jüngst in einem Entschließungsantrag zu den Freiwilligendiensten im Rahmen der Verabschiedung des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes.

